• Wer das Wissen für sich entdeckt,

    der entdeckt die Welt.

    Stefan Altevogt, Program Manager bei der Deutschen Forschungsgesellschaft in New York City. Abitur am Bergischen Kolleg 1986.

    Stefan Altevogt, Program Manager bei der Deutschen Forschungsgesellschaft in New York City. Abitur am Bergischen Kolleg 1986.

  • Eine spannende Weichenstellung, 

    persönlich und beruflich.

    Jörg Degenkolb-Değerli; Autor, Moderator und Journalist. Abitur am Bergischen Kolleg 1998.

    Jörg Degenkolb-Değerli; Autor, Moderator und Journalist. Abitur am Bergischen Kolleg 1998.

  • Ich habe damals viel gelernt, das Wichtigste war: 

    wer ich bin und was ich kann. 

    Iris Panknin; Sängerin, Akquisiteurin, Jobcoach und Veranstalterin. Abitur am Bergischen Kolleg 1989.

    Iris Panknin; Sängerin, Akquisiteurin, Jobcoach und Veranstalterin. Abitur am Bergischen Kolleg 1989.

  • Sich für den richtigen Weg zu entscheiden

    setzt eine Auswahl voraus.

    Frank Becker, Kulturjournalist und Herausgeber. Abitur am Abendgymnasium 1976.

    Frank Becker, Kulturjournalist und Herausgeber. Abitur am Abendgymnasium 1976.

  • Schule, Ausbildung, Studium, Dissertation –

    die Lernzeit am Bergischen Kolleg war die beste.

    Dr. Reinhold Hikl, Chefarzt Anästhesie und ärztlicher Direktor am Sana Krankenhaus Radevormwald. Abitur am Bergischen Kolleg 1979.

    Dr. Reinhold Hikl, Chefarzt Anästhesie und ärztlicher Direktor am Sana Krankenhaus Radevormwald. Abitur am Bergischen Kolleg 1979.

Jedes Jahr schließen tausende junge Menschen in Deutschland ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg ab und erhöhen damit ihre beruflichen Chancen. Es muss noch nicht mal ein Studium daraus hervorgehen: Das Abi alleine eröffnet schon Hunderte von Jobmöglichkeiten – im Handel, in der Industrie und als Dienstleister. Vor allem aber gibt es das gute Gefühl, sein Leben selbst in die Hand genommen zu haben. Erst recht im zweiten Anlauf. Tagsüber oder abends, kostenlos und öffentlich gefördert. Nächster Start: 24. August 2016

Aktuell

Was es Neues zu berichten gibt.

So funktioniert's

Wie wir arbeiten und für wen wir da sind.

Das mit dem Türöffnen und Durchgehen

Das Bergische Kolleg ist eine Schule für Erwachsene, die auf dem zweiten Bildungsweg einen höherwertigen Schulabschluss anstreben. Klassisch in Vollzeit oder berufsbegleitend, je nach persönlicher Situation, entweder oder. Ein freundliches und kompetentes Lehrerkollegium, ein Großteil der Lernmittel und einige außerschulische Angebote stehen für Sie bereit, gebührenfrei und in der Regel BAföG-gefördert.

Das ist unser Angebot, die Türe, die Ihnen geöffnet wird. Durchgehen müssen Sie selbst. Und zwar nach folgenden Regeln.

Aufnahmevoraussetzungen

Unsere Studierenden

  • sind mindestens 18 Jahre alt,
  • verfügen (normalerweise) über einen mittleren Schulabschluss und
  • haben 2 Jahre Berufserfahrung. Auf die notwendige Berufserfahrung können teilweise gelenkte Praktika oder Dienstzeiten in Bundeswehr, Zivildienst, Freiwilliges soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst, ebenso Zeiten der Kindeserziehung oder der Arbeitslosigkeit angerechnet werden.

Die Bildungsgänge

Sie haben die Wahl zwischen zwei Schulformaten: dem Kolleg in Vollzeit oder dem Abendgymnasium. Entscheiden Sie sich je nach Ihrer beruflichen und familiären Situation für eins von beidem. Beide führen nach 6 Semestern zur zentralen Abiturprüfung, die landesweit zweimal pro Jahr stattfindet.

Nach dem Job zur Schule: das Abendgymnasium

Der Bildungsgang Abendgymnasium

Der Bildungsgang Abendgymnasium ist gebührenfrei und richtet sich an berufstätige oder familiär gebundene Personen, die neben der Beschäftigung einen höheren Schulabschluss erwerben wollen. Der Unterricht in der Einführungs- und Qualifikationsphase (1.-6. Semester) findet in der Regel Montag bis Donnerstag von 17.15 Uhr bis 21.50 Uhr statt. Das Unterrichtsvolumen beträgt laut Vorgaben mindestens 20 Wochenstunden, in der Praxis sind es meist 22-24 Wochenstunden je nach gewählten Kursen und Vorkenntnissen.

Der Vorkurs findet im Moment Dienstag bis Donnerstag zwischen 17.15 Uhr und 20.30 Uhr statt.

Für Interessenten, die vor allem in den Abendstunden arbeiten, bieten wir auch den Besuch des Bildungsgang Abendgymnasium im Vormittagsbereich an.

Ab dem 4. Semester wird der Besuch des Abendgymnasiums durch elternunabhängiges BAföG staatlich gefördert.

In Vollzeit zum Abi: das Kolleg

Der Bildungsgang Kolleg

Der Bildungsgang Kolleg ist ebenfalls gebührenfrei, wird jedoch in Vollzeit unterrichtet. Der Unterricht in der Einführungs- und Qualifikationsphase umfasst in der Regel 30 Wochenstunden, die Montag bis Freitag zwischen 8.05 Uhr und 15.00 Uhr stattfinden. Es sind zwingend mehr Fächer als im Bildungsgang Abendgymnasium zu belegen, allerdings sind auch die Wahlmöglichkeiten größer.

Der „normale“ Vorkurs im Umfang von 12 Wochenstunden im Bildungsgang Kolleg findet im Moment an drei Vormittagen zwischen 8.55 Uhr und 12.30 Uhr statt, der „erweiterte“ Vorkurs im Umfang von 20 Wochenstunden findet an vier Vormittagen statt. 

Der Besuch des Bildungsgangs Kolleg wird im erweiterten Vorkurs elternabhängig und ab dem 1. Semester elternunabhängig durch BAföG staatlich gefördert.

Kurse & Semester

In vier Schritten fachhochschulreif

Der Unterricht am Bergischen Kolleg ist halbjährlich, in Semestern, organisiert. Das Wintersemester beginnt nach den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen, das Sommersemester beginnt jedes Jahr am 1. Februar. Um alle Studierenden nach 6 Semestern auf gleichem Level zu haben, sind beide Bildungsgänge in Phasen gegliedert.

Wie im Studio, so auch in der Schule: Vor dem Training kommt der Fitness-Check.

1. Die Einstufung

Bewerbern ohne Fachoberschulreife empfehlen wir zunächst den Besuch der Abendrealschule um den mittleren Bildungsabschluss nachzuholen. Bewerber mit Qualifikationsvermerk in der Fachoberschulreife oder Fachhochschulreife können in jedem Fall im 1. Semester starten. Über eine noch höhere Einstufung entscheidet die Schulleitung im Einzelfall. 

Um eine optimale Förderung der zukünftigen Studierenden zu ermöglichen, werden alle anderen Bewerber aufgrund der Ergebnisse eines Tests entweder in den Vorkurs oder das 1. Semester eingestuft. Der Einstufungstest umfasst die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik. Das Niveau entspricht etwa der landesweiten Zentralen Abschlussprüfung nach Klasse 10, der Umfang ist deutlich geringer. Ihr Ergebnis im Einstufungstest hat KEINERLEI Einfluss auf Ihre weiteren Noten, sondern dient lediglich zur Diagnose und optimalen Förderung.

Lücken schließen, bevor's losgeht: der Vorkurs.

2. Der Vorkurs

Die Erfahrung zeigt, dass die Zeit zwischen dem letzten Schulabschluss und dem Beginn am Bergischen Kolleg zum Teil größere Wissenslücken hinterlässt und ein erfolgreicher Abschluss damit sehr schwer wird. Um auch diesen Bewerbern die Chance auf einen höheren Schulabschluss zu ermöglichen, bieten wir den Vorkurs an. Dieser umfasst Deutsch, Mathematik und Englisch, sowie weitere Fächer z.B. Geschichte und richtet sich an alle, denen der Wiedereinstieg in schulisches Lernen schwerfällt oder die erhebliche Lücken füllen müssen.

Ready to take off: Wohin soll die Reise gehen?

Einführungsphase (1. und 2. Semester)

Die Einführungsphase dient der Orientierung und der Grundbildung. 

In der Einführungsphase besuchen Sie im Bildungsgang Abendgymnasium Unterricht im Umfang von insgesamt ca. 22 Wochenstunden, aktuell verteilt auf die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Geschichte, Biologie und Philosophie. 

Im Bildungsgang Kolleg sind 30 Wochenstunden zu belegen. Die Fächervielfalt ist daher dort auch höher. Es bleibt aber bei der Verpflichtung, Deutsch, Englisch, Mathematik, Geschichte, Biologie und eine zweite Fremdsprache zu besuchen. 

Am Ende der Einführungsphase wählen Sie für die vier Semester in der Qualifikationsphase zwei Leistungskurse, außerdem treffen Sie eine Wahl Ihrer potentiellen weiteren Fächern in der Abiturprüfung.

Zur großen Freude wird es ernst

Qualifikationsphase (3. - 6. Semester)

In der Qualifikationsphase werden die Klassen aufgelöst und Sie besuchen nach einem individuellen Plan zwei Leistungskurse, sowie je nach Bildungsgang eine variable Zahl von Grundkursen. 

Die Belegungsverpflichtungen und andere Details sind komplex und die Beschreibung sehr umfangreich. Sie können sich entweder vorab in der APO-WbK 2010 informieren oder werden im 2. Semester von den Beratungslehrern und dem Oberstufenkoordinator umfassend informiert und beraten.

Wichtig ist jedoch zu wissen, dass in der Regel die von Ihnen erbrachten Leistungen in der Qualifikationsphase zu zwei Drittel ihre Durchschnittsnote im Abitur bestimmen und die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik zwingend belegt werden müssen.

Am Ende der Qualifikationsphase steht die landesweite zentrale Abiturprüfung, die jedoch im Gegensatz zu den Gymnasien an den Weiterbildungskollegs zweimal pro Jahr stattfindet. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife. Bereits nach dem 4. Semester können Sie bei entsprechenden Leistungen die Fachhochschulreife (schulischer Teil) erlangen.

Unterrichtsfächer

Aus 4 Unterrichtsbereichen mit insgesamt 15 Fachrichtungen erstellen Sie Ihre persönliche Kombination aus Wahl- und Pflichtfächern für die verschiedenen Bildungsgänge und Ausbildungsphasen.

Sprache & Kunst

Deutsch

Deutsch ist Pflichtfach in allen Semestern. Es wird in der Einführungsphase (1. und 2. Semester) im Schnitt 4-stündig unterrichtet, zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Deutsch 2-stündig zu vertiefen. In der Qualifikationsphase (3. bis 6. Semester) ist Deutsch entweder als Grundkurs (3-stündig) oder Leistungskurs (5-stündig) wählbar.

Englisch

Englisch wird in der Einführungsphase (1. und 2. Semester) im Schnitt 5-stündig unterrichtet. In der Qualifikationsphase (3. bis 6. Semester) ist Englisch entweder als Grundkurs (3-stündig) oder Leistungskurs (5-stündig) wählbar.

Französisch

Französisch steht als lebende Sprache alternativ zu Latein und wird in der Einführungsphase (1. und 2. Semester) vierstündig unterrichtet, in der Qualifikationsphase dreistündig. Bei ausreichenden Leistungen schließt man mit dem Ende des 4. Semesters die sogenannte „Einführung in die zweite Fremdsprache“ ab, die für das Abitur zwingend erforderlich ist. Bewerber, die eine solche Einführung bereits mitbringen, können Französisch oder Latein nach dem 2. Semester abwählen.

Latein

Als zweite Fremdsprache kann – alternativ zu Französisch – Latein gewählt werden. In der Einführungsphase (1. und 2. Semester) wird Latein 6-stündig unterrichtet, danach, in der Qualifikationsphase (3. bis 6. Semester) 3 Stunden die Woche. Die Einführung in eine zweite Fremdsprache ist für das Abitur zwingend erforderlich. Bewerber, die bereits eine solche Einführung mitbringen, müssen Latein oder Französisch nicht belegen. Es besteht die Möglichkeit, nach 6 Semestern ein Latinum zu erwerben.

Kunst

In der Einführungsphase im ersten und zweiten Semester wird das Fach Kunst 2-stündig unterrichtet. In der Qualifikationsphase wird ein 3-stündiger Grundkurs angeboten. Kunst wird abiturrelevant und kann im Abitur als 3. Prüfungsfach – schriftlich – oder als 4. Prüfungsfach – mündlich – gewählt werden. 

Gesellschafts-Wissenschaften

Geschichte und Sozialwissenschaften

Geschichte ist Pflichtfach in der Einführungsphase und wird dort 3-stündig unterrichtet. Danach - im 3. bis 6. Semester – ist Geschichte als Grundkurs (3-stündig) oder Leistungskurs (5-stündig) wählbar.

Soziologie

Soziologie ist Wahlpflichtfach in der Einführungsphase und wird im 1. oder 2. Semester 3-stündig unterrichtet. Im Anschluss kann Soziologie als Grundkurs (3-stündig) oder Leistungskurs (5-stündig) gewählt werden.

Volkswirtschaftslehre

Das Fach Volkswirtschaftslehre wird in einem dreistündigen Grundkurs für das dritte bis sechste Semester angeboten. Am Bergischen Kolleg kann das Fach als drittes oder viertes Abiturfach gewählt werden. 

Philosophie

Philosophie ist Wahlpflichtfach in der Einführungsphase und wird im 1. oder 2. Semester 3-stündig unterrichtet. Im Anschluss kann Philosophie als 3-stündiger Grundkurs weiterverfolgt werden.

Erdkunde

Erdkunde wird als Wahlpflichtfach in der Einführungsphase im 1. oder 2. Semester 3-stündig unterrichtet. Im Anschluss kann Erdkunde als 3-stündiger Grundkurs gewählt werden.

Naturwissenschaften

Mathematik

Das Kernfach Mathematik ist in allen Semestern Pflicht. Neben dem 4-stündigen Regelunterricht während der Einführungsphase können 2 Stunden zusätzlich als Vertiefung gewählt werden. Ab dem 3. Semester findet der Matheunterricht 3 x pro Woche als Grundkurs bzw. 5 x pro Woche als Leistungskurs statt.

Physik

Physik ist Wahlpflichtfach in der Einführungsphase und kann danach als 3-stündiger Grundkurs bis zum 6. Semester fortgeführt werden.

Chemie

Das Fach Chemie wird im 1. Semester als Pflichtfach 2-stündig in der Einführungsphase unterrichtet, in der Qualifikationsphase kommt regelmäßig ein dreistündiger Grundkurs Chemie als Wahlfach zustande.

Biologie

Biologie wird als Wahlpflichtfach in der Einführungsphase 2-stündig unterrichtet. Vom 3. bis 6. Semester ist Bio als Grundkurs (3-stündig) oder Leistungskurs (5-stündig) wählbar.

Religion

Eine Sonderstellung nimmt das Fach Religion ein, welches konfessionsübergreifend unterrichtet wird. Religion wird am Bergischen Kolleg in der Einführungsphase 2-stündig und in der Kursphase als 3-stündiges Grundkursfach unterrichtet. Es ist abiturrelevant, denn wer die notwendigen Voraussetzungen erfüllt hat, kann es als Abiturfach wählen. Das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld wird im Abitur durch Religion abgedeckt. 

Die Schule

Was uns ausmacht

Wider die Betonklötze: Das Schulgebäude von 1910

Jugendstyle

Im September 1976 wurde der Unterrichtsbetrieb des »Bergischen Kollegs Wuppertal« aufgenommen; man bezog nach langer Renovierungsarbeit das Gebäude Pfalzgrafenstraße 32, nachdem die hier ansässige Realschule im gerade erbauten Schulzentrum Süd auf Küllenhahn eine neue Heimat gefunden hatte. Gemeinsam mit dem Abendgymnasium, das bis dato in der Unterbarmer Siegesstraße zu Hause gewesen war, gründete sich hier ein Bildungsinstitut, das bis heute die zentrale Adresse für Menschen ist, die den zweiten Bildungsweg als Chance nutzen.

Doch das Haus hatte schon weit vor dieser 40-jährigen Erfolgsgeschichte eine bewegte Vergangenheit. So begleitete bereits 1908 eine sehr emotionale Debatte zwischen den Stadtverordneten Elberfelds über das Für und Wider von (Knaben-) Mittelschulen den Beschluss zur Gründung der Schule. Hintergrund war die allgemeine schulpolitische Diskussion über Reformen der Schulbildung im sekundären Bereich im Königreich Preußen, zu dem Elberfeld gehörte. Im Kern ging es um einen neuen Schultyp, der an die Volksschule »gehängt« werden sollte, um die Schüler für neue Berufe vorzubereiten, die sich in der Wirtschaft entwickelt hatten. Hierfür begabte Volksschüler sollten nach dem sechsten Schuljahr diesen neuen Schultyp drei oder vier Jahre lang besuchen, um nach einer Abschlussprüfung in den neuen Berufen ausgebildet zu werden. Verantwortlich für die Durchführung des Bauvorhabens auf dem städtischen Grundstück an der damaligen Brandenburgstraße, der heutigen Pfalzgrafenstraße, zeichnete der Architekt Lothar Bruno Karl Schoenfelder. Im Gegensatz zum seinerzeit üblichen Klinker (wie im gegenüberliegenden Grundschulgebäude Reichsgrafenstraße) verwendete Schoenfelder verputzte Backsteine und Grauwacke. Zugleich erhielten die beiden Gebäudeflügel die Form einer Festung. Dieser Eindruck wird auch heute noch durch die schlossähnlichen Ein- und Auffahrten verstärkt. Jugendstilelemente, vor allem im Inneren des unteren Gebäudeflügels, finden sich am unteren Eingang, am Treppenhausgeländer, an den Kassettendecken und an den Deckenbögen im Treppenhaus mit den runden Fensterbögen. Der Luftangriff auf Elberfeld 1943 vernichtete weite Teile dieses Gebäudekomplexes. So ist sein schlossähnlicher Vorbau nach dem Krieg nicht mehr in seiner vollen Größe und Verspieltheit wiederhergestellt worden. Zusätzlich sind in den letzten Jahren weitere Rundbögen Brandschutzmaßnahmen zum Opfer gefallen.

Gleichwohl hat sich das wilhelminische Gebäude einen Charme bewahrt, der nichts mit den Betonklötzen gemein hat, die seit den 1970er Jahren zahllose Schulen eingenommen haben. Die großen, schon für damalige Verhältnisse üppig dimensionierten Klassenräume, meist nach günstigem Westlicht ausgerichtet, bieten mit ihren oft 4 Meter hohen Decken ein luftiges, befreites Lernumfeld, das Lehren und Lernen gleichermaßen begünstigt. Eingebettet in die Hanglage des Grifflenberg, liegt die Schule nur einen Sprung weit von der Bergischen Universität entfernt. Und das ist nicht nur geografisch gemeint.

In großen Teilen entnommen aus: »100 Jahre Schulgebäude in der Pfalzgrafenstr. 32«
von Hans-Heinrich Kesper, Lehrer am Weiterbildungskolleg Wuppertal. Vielen Dank!

Gesichter

Unser Kompetenzteam

Man kann es werten, gewichten, messen und vergleichen – am Ende sind es doch immer die Menschen dahinter, die gute Arbeit ausmachen.

Leitung:
Michael Wlochal (Schulleiter) und Jörg Schmid (stv. Schulleiter)

Sekretariat:
Sigrid Brandt und Brigitte Merl

Schulleben

Projekte, Ausstellungen und AGs

Unser Schulgarten

Fachbereich Biologie am Bergischen Kolleg

Studienfahrt nach Dunkerque

Zweisprachige Begegnung im Zweiten Bildungsweg

Kunstausstellungen

Es gibt am Bergischen Kolleg zahlreiche Projekte, Ausstellungen und AGs - besonders der Kunstbereich bietet immer wieder Möglichkeiten, Werke Studierender auszustellen.

Theater AG

Seit dem Sommersemester 2014 geht es donnerstagnachmittags in der Aula wieder um alles Dramatische.

Kooperationen

Links zu Partnern im Bildungsnetzwerk

Begegnungsstätte Alte Synagoge

Das Bergische Kolleg ist Mitglied im Trägerverein der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal. In der Präambel des Vereins heißt es:

„Der Verein  bekennt sich zu den Prinzipien der Toleranz und der Demokratie und setzt sich ein für die Zusammenarbeit von Menschen verschiedener religiöser, ethischer und gesellschaftlicher Herkunft“

In der Schulgemeinde des Bergischen Kollegs wird die hier angesprochene Gemeinschaft und Zusammenarbeit beispielhaft gelebt und eingeübt, da ihre Wurzeln in über 30 unterschiedlichen Ländern liegen. Das Bergische Kolleg ist die einzige Institution des Zweiten Bildungsweges in NRW, die eine solche Kooperation unterhält.

In der Stadt Wuppertal und im Bergischen Land ist die Begegnungsstätte Alte Synagoge eine anerkannte Institution. Das Bergische Kolleg nutzt die Räumlichkeiten und die Angebote dieser Einrichtung. So wurde und wird sie zu einem außerschulischen Lernort. 

Auch die Begegnungsstätte Alte Synagoge profitiert von der gesellschaftlichen Verankerung und Mitverantwortung durch die Träger des Trägervereins – wie das Bergische Kolleg.

www.alte-synagoge-wuppertal.de

Abendgymnasium Schwerin

Im Juni 2016 haben das Abendgymnasium Schwerin und das Bergische Kolleg eine Schulpartnerschaft vereinbart, mit dem Ziel, die seit 30 Jahren bestehende Städtepartnerschaft zwischen der mecklenburgischen Landeshauptstadt und Wuppertal um eine Facette zu bereichern. Für die Studierenden der beiden Schulen für Erwachsene bietet sich so die Gelegenheit, ein Stück innerdeutsche Geschichte bei gegenseitigen Schulbesuchen und gemeinsamen Lernprojekten ganz persönlich zu erfahren. Für die Lehrerinnen und Lehrer liefert die Partnerschaft die Möglichkeit zum kollegialen Austausch und einen Einblick in den Unterrichtsalltag und das Schulsystem eines anderen Bundeslandes.

Künftig sollen neben regelmäßigen gegenseitigen Besuchen auch längerfristige Unterrichtsprojekte via Internet statfinden. Mehr zum Abendgymnasium Schwerin erfahren Sie unter www.abendgymnasium-schwerin.de

Anmelden

Alles für die Startposition.

Nochmal mit Gefühl: Schule, die zweite.

Anmeldeverfahren

Die Anmeldung erfolgt zu den Öffnungszeiten (tägl. 9.30-13.00 Uhr, zusätzlich montags zwischen 16.00-18.00 Uhr) im Sekretariat.

Zur Anmeldung bringen Sie bitte mit:

  • das augefüllte Bewerbungsformular (hier das PDF)
  • einen gültigen Personalausweis (oder Reisepass)
  • einen aktuellen Lebenslauf
  • Nachweise über Ihre Arbeitszeiten und Praktika 
  • die Originale der letzten Zeugnisse

Wenn Sie sich ein gelenktes Praktikum auf die Zeiten der Berufstätigkeit anrechnen lassen möchten, dann benötigen wir in der Praktikumsbescheinigung mindestens die Angaben, welche in diesem Vordruck vorhanden sind. Sollte Ihre Praktikumsbescheinigungen diese Informationen nicht enthalten, lassen Sie bitte unseren Vordruck von der Praktikumsstelle ausfüllen.

Kosten

Der Besuch des Bergischen Kollegs ist gebührenfrei und wird in der Regel BAföG-gefördert. Die Förderung ist elternunabhängig, im Bildungsgang Abendgymnasium beginnt sie im  4. Semester und im Bildungsgang Kolleg ab dem 1. Semester. Im Vorkurs des Bildungsgangs Kolleg ist eine elternabhängige Förderung möglich.

Ein geringer Eigenanteil an den Lernmitteln ist durch die Studierenden zu leisten. Dazu gehört neben Arbeitsbüchern in den sprachlichen Fächer der graphikfähige Taschenrechner. Studierende, bei denen dieser Taschenrechner im Unterricht eingesetzt wird, können ihn aktuell vergünstigt in der Schule erwerben.

Ausbildungsförderung

Für detaillierte Informationen zur Ausbildungsförderung kontaktieren Sie bitte das Amt für Ausbildungsförderung der Stadt Wuppertal:

Alexanderstraße 18
42103 Wuppertal

Öffnungszeiten und Ansprechpartner: BAföG-Amt Wuppertal

Allgemeine Infos zum Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG): www.bafoeg.bmbf.de

Kontakt

Wie und wo Sie uns erreichen.

Sigrid Brandt und Brigitte Merl vom Sekretariat

Bergisches Kolleg
Pfalzgrafenstraße 32
42119 Wuppertal

Telefon: +49 202 5632242
Telefax: +49 202 424334

E-Mail: bergisches-kolleg@stadt.wuppertal.de


Öffnungszeiten 
außerhalb der Schulferien:

Montag: 09:30 – 14:30 und 15:30 – 18:00
Dienstag – Freitag: 09:30 – 13:00

Impressum

Angaben nach § 5 Telemediengesetz

Seitenbetreiber:

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Bildungsgänge Abendgymnasium und Kolleg

Anschrift:

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